Biogas für Zippel

Berlin/Leipzig (energate) - Die Gazprom NGV Europe GmbH hat mit der Spedition Konrad Zippel einen Liefervertrag für Biogas abgeschlossen.

Die neue Tankkarte "DKV Gazprom" soll für mehr Transparenz im Fuhrparkmanagement sorgen. (Foto: Christian Nielinger)

Es sei für die neu angeschafften CNG-LKW des Unternehmens bestimmt. Mit dem erneuerten Fuhrpark werde die Zippel Group die Transporte der Automotive-Teilen vom BMW-Werk in Leipzig CO2-neutral halten, teilte die Erdgas-Mobilitätstochter des russischen Energiekonzerns Gazprom im Rahmen der "E-world 2018" mit.

Die Betankungen werden erstmalig über die Tankkarte von DKV Euro Service abgewickelt, einem europaweiten Abrechnungsdienstleister für das Transportgewerbe. Mit der "DKV Gazprom"-Karte erwarten die Partner weniger Verwaltungsaufwand und mehr Transparenz im Fuhrparkmanagement. "Wir können damit die Attraktivität von Intermodalen Transporten für einen Kunden wie BMW deutlich erhöhen und den CO2-Ausstoß in der Well-to-Wheel Betrachtung um bis zu 90 Prozent senken", so Axel Kroeger, geschäftsführender Gesellschafter der Zippel Group. Insgesamt rechnet die Spedition mit einer Einsparung von ungefähr 420 Tonnen CO2 im Jahr.

Im Vergleich zu den anderen konventionellen Kraftstoffen werde Erdgas eine wichtige Rolle in der Umweltbilanz zugesprochen, fügte Uwe Johann, Geschäftsführer von Gazprom NGV Europe GmbH hinzu. Im Vergleich zu Benzin verursache Erdgas 25 Prozent weniger CO2 Ausstoß. Beim Biogas-Einsatz sinke der Wert gar um 97 Prozent. Bei Stickoxiden und Feinstaub entstehen Einsparungen in Höhe von 80 Prozent. /am